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Sieben Pflanzenpaare, die nicht zusammen wachsen sollten!

Heute möchten wir Ihnen die Liste der Pflanzen geben, die sich gegenseitig „nicht ausstehen“ können. Berücksichtigen Sie dies und machen Sie im Garten keine Fehler!

ZWIEBELN UND ERBSEN

Alle Zwiebel- und Erbsensorten können als erbitterte Feinde gelten. Und Zwiebeln, Lauch, Schnittlauch und sogar Zierzwiebeln hemmen das Wachstum von Erbsen.

Bitte beachten Sie!  Ebenso schädlich für Erbsen ist die Nachbarschaft mit Knoblauch.

Anstelle von Zwiebeln und Knoblauch können Sie neben den Erbsen auch Karotten, Radieschen, Gurken, Petersilie oder Grünkohl pflanzen.

KARTOFFELN UND TOMATEN

Der Grund für die unerwünschte Nachbarschaft dieser Kulturen hat nichts mit dem mysteriösen Phänomen der Allelopathie zu tun. Alles ist auf ihren engen Verwandtschaftsgrad zurückzuführen. Sowohl die Kartoffel als auch die Tomate gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und weisen daher ähnliche Krankheiten in der Familie der „Anamnese“ auf. Sie leiden auch unter der Invasion derselben Parasiten. Der Anbau von Tomaten und Kartoffeln auf benachbarten Parzellen führt zu einem ungewollten Austausch von Krankheiten und Schädlingen.

Bitte beachten Sie!  Diese Regel gilt auch für andere Vertreter dieser Familie: Paprika und Auberginen sollten nicht neben Kartoffeln und Tomaten gepflanzt werden.

Paprika und Bohnen

Auf keinen Fall wird der Anbau von Paprika und Beeren auf Nachbargrundstücken empfohlen. Oft werden diese Kulturen Opfer von Anthracnose, einer Pilzkrankheit, die sich durch das Auftreten von schwarzen Flecken, Geschwüren an Stängeln und Blättern von Pflanzen sowie faulen Früchten äußert. Anthracnose befällt häufig Kürbiskulturen (Gurken, Kürbis, Zucchini, Melonen), Obststräucher (Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren) und Erdbeeren. Sie sollten nicht einmal neben Paprika, Erbsen, Bohnen und Kidneybohnen gepflanzt werden.

KAROTTE UND DILL

Bisher konnten Agrarwissenschaftler die Theorie, dass Dill das Wachstum von Karotten verlangsamt, weder bestätigen noch widerlegen. Ob es nun ein Mythos ist oder nicht, die Erfahrung vieler Generationen von Gärtnern zeigt, dass diese beiden Nutzpflanzen nicht in der Nachbarschaft angebaut werden sollten.

Es wird angenommen, dass auch Anis und Petersilie das Wachstum von Karotten hemmen. Und Erbsen, Spinat und Zwiebeln hingegen wirken sich positiv auf die Entwicklung dieser Hackfrucht aus.

Kohl und Reben

Eine andere, wissenschaftlich nicht erklärbare Theorie besagt, dass Kohlparzellen so weit wie möglich von Weinreben entfernt gehalten werden sollten. Der Geschmack der Weintrauben soll sich durch diese Nachbarschaft deutlich verschlechtern. Wenn man bedenkt, dass diese „Gartenlegende“ schon seit mehr als 2000 Jahren existiert, sollte man sie am besten nicht ignorieren.

Zu den Kulturpflanzen, die sich positiv auf die Rebe auswirken, gehören Ysop, Basilikum, Geranie und Oregano. Dank ihres starken Duftes wehren sie Parasiten ab. Darüber hinaus können Erbsen, Bohnen, Klee und Maulbeeren in der Nähe der Rebe gepflanzt werden.

Bitte beachten Sie!  Kohl wiederum liebt die „Gesellschaft“ von Dill, Minze, Kamille, Rosmarin, Salbei und Thymian.

SALAT UND BROKKOLI

Untersuchungen zeigen, dass Salatsamen auf Parzellen, auf denen zuvor Brokkoli angebaut wurde, oder in der Nähe dieses Gemüses gefunden werden, schlecht keimen. Die Stoffe, die Brokkoli während des Wachstums an den Boden abgibt, hemmen die Entwicklung von Salat.

Gemüse, das das Wachstum von Salat positiv beeinflusst, sind verschiedene Sorten Zwiebeln, Gurken, Radieschen, Erdbeeren, Brunnenkresse und Rüben.

SENF UND RÜBE

Auf keinen Fall Senf neben Rote Bete säen. Das Gleiche gilt für die Nachbarschaft mit den roten Bohnen. Und die „Nähe“ zur Sonnenblume ist für Senf ebenso schädlich.

Und der Anbau dieses „Unfugs“ neben Brokkoli, Blumenkohl, Salat, Spargel und Zwiebeln ist sogar empfehlenswert.

Viel Spaß beim Gärtnern!


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